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  Kurbelwelle am Atlas500 Motor wechseln
 
Heute ging es ans Motor zusammenbauen.
Unsere Kamera hatten wir extra auf einen Lappen gelegt, aber scheinbar verirrte sich doch ein wenig Öl auf die Linse. 
Daher gibt es auf einigen Bildern Schleier.
Sorry dafür.

Rückblick... Dieser Motor hatte bei Vollgas einen Motorplatzer. Totalschaden.


Wir hatten aber noch einen gut erhaltenen Rumpfmotor, wo nur das Pleullager der Kurbelwelle kaputt war. Alles guterhaltene wurde abgebaut und gut verstaut.


Zum Zusammenbau brauchten wir ein Gerät, womit wir die Kurbelwelle in die Lager ziehen konnten


Die beiden Gewindestangen in das linke Motorgehäuse geschraubt


Ja, die Schraube aus der Grabbelkiste passt in das Gewinde der Kurbelwelle


Jetzt kam das selbstgebogene Etwas zum Einsatz


Die Kurbelwelle kam in das Lager und wurde an der Halteplatte befestigt. Das es besser flutscht, hatten wir zuvor das Kugellager mit der Heißluftpistole etwas erwärmt.


mit zwei 13-er Mauschlüssel zogen wir die Kurbelwelle gleichmäßig in das Lager. Vorsicht, nicht vergessen das Pleul hochzuheben


Geschafft. Jetzt kann das Gestell wieder abgebaut werden.


Die Ausgleichswelle kam an ihren Platz. Um sie in das Lager zu bekommen, gibt es eine kleine Abflachung an der Welle.


Beim Zusammenbau unbedingt darauf achten, dass die beiden Punkte von der Kurbelwelle und der Ausgleichswelle später übereinander stehen.


Das muss dann so aussehen.


Das Getriebe einzusetzen war auch eine ziemliche Fummellei. Dabei unbedingt drauf achten, dass die Zapfen in die Schaltwelle einrasten.


Das letzte Getriebezahnrad kommt an seinen Platz.


Die Umlenkung auf die Abtriebswelle des Motors wird auch wieder verbaut.


Die rechte Motorhälfte legten wir vorsichtig auf und trugen die Dichchtungsmasse auf und zogen die beiden Motorhälften vorsichtig mit ein paar Schrauben zusammen.


Alle Schrauben möglichtst über Kreuz festziehen, damit sich nicht verzieht.


Sieht schon fast wie ein Motor aus.


Jetzt kam der Kolbenbolzen an seinen Platz.


Die Einbaurichtung ist wichtig, sonst gibt es Schrott.


Der Zylinder folgte zusammen mit der neuen Fußdichtung.


Mit den passenden Schrauben wurde der Zylinder fixiert.


Die Steuerkette kam an ihren Platz.


Der Zylinderkopf und die Kopfdichtung auch. Alles wurde mit den Kopfschrauben fest verschraubt.(Drehmoment beachten)


Die Steuerkettenführungen fanden auch wieder ihren Platz.


Ölpumpen und Wasserpumpenantrieb samt Kette folgten.


Pause....


Der Freilauf wird vorsichtig auf die Kurbelwelle geschoben.


Danach folgten die Zahnräder vom Anlasser.


Variogehäuse samt Kupplung fanden ihren angestammten Platz.


Sieht immer mehr nach Motor aus.


weiter gehts. Die rechte Motorseite ist bereits angebaut.


Die Kurbelwelle wird auf OT festellt. Dazu muss der kleine Deckel abgeschraubt und beide Markierungen auf dem Deckel und der Schwungmasse übereinstimmen.


Wird Zeit die Nockenwelle einzubauen.


Auch da gibt es Markierungen, die unbedingt stimmen müssen.


Bei der Montage des Zylinderkopfdeckels darauf achten, dass sich die Kipphebel nicht verlemmen.


Nachdem der Kettenspanner eingebaut und die Ventile eingestellt sind  kann der Motor das erste mal vorsichtig durchgedreht werden. Wenn alles gut läuft, können die Ventildeckel aufgeschraubt werden.


Das Thermostat. Bevor es an seinen Platz kam probierten wir es aus. Funtz!


Wer sagt, man komme nicht an die Kerze? Einfach den Motor ausbauen, dann gehts spielend.


Einmal den Motor gedreht und... Pause.


Der Variodeckel zusammen mit der Dichtung sind dran.


Alles schön verschrauben…


und fertig ist der Motor.


Am Rahmen war ein Motorhalter gebrochen. Also alles reinigen…


...und anschweißen.


Bei der Gelegenheit verstärkten wir gleich die Fußtritte.


Zwei mal fluchen und der Motor ist da wo er hin soll.


Los gehts. Wasserschäuche verbinden.


Die hintere Kardanwelle wurde schon mal angeschraubt.


Die Sonne ging unter und wir mussten Feierabend machen.


Heute soll es nun soweit sein. Wasser auf den Kühler…


Dabei trat das Kühlwasser an einer Öffnung am Kopf aus, dass es am alten Kopf nicht gab. Also Schlauch drauf und verschlossen das Teil.


Ein neuer Ölfilter und frisches Öl bekam der Motor auch.


Dann kam es. Kein Strom! Also Fehlersuche. Eine Sicherung war der Übeltäter.


Was tut man nicht alles. Der Unterdruckbenzinhahn öffnet erst wenn der Motor dreht. Also Unterdruck simulieren um Sprit in den Vergaser zu bekommen.


Ratlosigkeit. Der Anlasser wollte nicht. Grund der Anlasserschalter war kaputt. Die zwei Jahre in der Garage tat der Elektrik nicht wirklich gut.


Durchstarten und mit ein wenig Starterspray nachgeholfen.


Und der Motor sprang an. Man, waren wir erleichtert.



Die Wiederbelebung

 
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